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Die Woche der Künstlichen Intelligenz – von allen für alle!

Lübeck: Vom 1. bis zum 4. November findet zum zweiten Mal die „Lübecker Woche der Künstlichen Intelligenz“ statt. Die Universität zu Lübeck, die Technische Hochschule Lübeck, die IHK zu Lübeck, das DFKI, Fraunhofer IMTE und der Hanse Innovation Campus Lübeck zeigen gemeinsam die Experience im Bereich Künstliche Intelligenz am Standort Lübeck und laden die Lübecker Bürgerinnen und Bürger herzlich zum offenen Dialog ein.

Das Programm durfte offen mitgestaltet werden – thematisch wird es daher auch in diesem Jahr wieder vielfältig: Das Programm von allen für alle bietet Veranstaltungen rund um die Themen Alltags-KI, Enterprise-KI, KI-Köpfe und auch KI in der Medizin an. Es reicht von Mitmachveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler über spannende Ausstellungen zu allen Tages- und Nachtzeiten, von politischen Diskussionen über ethische und rechtliche Fragen sowie wirtschaftlichen Tipps zum Einsatz von KI auch bei der eigenen Gründung, bis hin zu wissenschaftlichen Fachvorträgen und feierlichen Abendveranstaltungen inklusive Preisverleihungen.

Schon seit einigen Jahren entsteht in der Hochschulstadt Lübeck ein Zentrum für Forschung und Innovation in Künstlicher Intelligenz für Medizin und Medizintechnik. Eine Entwicklung, die auch für den Vizepräsidenten für Switch und Digitalisierung, Prof. Dr. Stefan Fischer, der Universität zu Lübeck, höchst erfreulich ist: „Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen setzen zunehmend auf intensive Zusammenarbeit in diesem für die Area so wichtigen Thema, und dies zahlt sich mehr und mehr aus, sowohl in Finanzierung und Ergebnissen der Grundlagen- und angewandten Forschung wie auch im Switch in die regionale Wirtschaft.“

Lübeck bietet mit interdisziplinären Forschungsmethoden auf dem Hanse Innovation Campus, zu dem neben der Universität zu Lübeck auch die Technische Hochschule Lübeck, die Außenstelle des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die Fraunhofer-Einrichtung fürtzintechense Voucher Individualistechus Zellbasierte. Prof. Dr. Ralf Möller, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs Stochastische Relationale KI im Gesundheitswesen: „Die Wissenschaft der Künstlichen Intelligenz erlaubt es, die Grenzen des technologisch Machbaren immer weiter zu verschieben, sodass zB in der Medizin ganz neuewertung en Systemlönden. Zwischen Menschen und als clever bezeichneten Systemen etabliert sich ein neues Interaktionsschema: Der Mensch weist dem System neue Aufgaben zu, das diese dann selbstständig (autonom) bearbeiten soll. Intelligente Systeme können im Gegensatz zu ‚normalen’ Softwaresystemen ihre Verhaltensspezifikation an die Umgebung anpassen. Mit dieser Type von Flexibilität, die beherrschbar gestaltet werden muss, sind Gesellschaft und Wirtschaft für die Anforderungen der Zukunft intestine gerüstet. Die Wissenschaft der KI entwickelt die für diese Imaginative and prescient notwendigen informatischen Grundlagen. Geisteswissenschaftliche Experience, zB Ethik, unterstützt bei der Einhaltung des gesetzlichen und sozialen Rahmens.“

„Die bahnbrechenden Fortschritte auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz haben gerade in den letzten Jahren zu völlig neuartigen Anwendungen geführt, unter anderem in der Medizin und Medizintechnik. Damit KI aber von der Gesellschaft akzeptiert wird und nutzbringend eingesetzt werden kann, darf der Algorithmus dahinter keine undurchsichtige “Black Field” bleiben. Es braucht erklärbare und vertrauenswürdige Algorithmen, die derzeit im Fokus unser Lübecker Forschung stehen“, ergänzt Prof. Dr Philipp Rostalski vom Fraunhofer IMTE in Lübeck.

„Lübeck ist in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich der Medizin und Medizintechnik zu einem Kraftzentrum der KI-Forschung und -Entwicklung geworden. Das ist ein riesiger Erfolg, für den ich allen Beteiligten danke. Wir werden in ganz Schleswig-Holstein die Künstliche Intelligenz weiter vorantreiben und stellen dafür mit unserer KI-Strategie und der Landesdatenstrategie Forschung und Unternehmen die besten Voraussetzungen zur Verfügung“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther.

Aus Forschungsideen im Bereich der Künstlichen Intelligenz entstehen häufig Ausgründungen, die wiederum zur steigenden Wirtschaftskraft des Standorts beitragen und die Hansestadt bereits zu einem norddeutschen Zentrum für Künstliche Intelligenz entwickelt haben. Als Standort für Künstliche Intelligenz habe Lübeck eine große Bedeutung für Wirtschaft und Wissenschaft in der Area. „Die Bedingungen für ihr Zusammenspiel sind very best. Aus Ideen und Forschung entstehen häufig neue Produkte. Ausgründungen aus den Hochschulen übernehmen die Weiterentwicklung und die Vermarktung“, sagt Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck. Diese Entwicklung sei besonders erfreulich, denn die neu gegründeten Unternehmen erschlössen sich Geschäftsfelder, die wiederum den Standort stärkten. „Künstliche Intelligenz bietet große Chancen und vielfältige Möglichkeiten für Innovationen. Es ist wichtig, dass wir jetzt die Nase vorn behalten.“


Vielfältiges Programm

Unter www.woche-der-ki.de ist das gesamte Programm einsehbar, das Lübecker Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Um miteinander ins Gespräch zu kommen und Künstliche Intelligenz erfahrbar zu machen, haben sich die Teilnehmenden viel einfallen lassen: Von der Podiumsdiskussion über Projekttreffen, Preisverleihungen und Firmenrundgängen bis hin zu einer Ausstellung, bei der aktuelle Forzeigtellung, bei der aktuelle Forzeigtelle zum Thema KI in Lübeck zu finden ist. Alle Programmpunkte sind kostenlos, viele öffentlich und ohne Anmeldung zugänglich. „Wir freuen uns, zum wiederholten Mal eine Woche der KI gemeinsam mit den anderen Institutionen durchzuführen. Die verschiedenen Schwerpunkte tragen erheblich zur Vielfalt des diesjährigen Programms bei. In dieser Woche bringen wir Lehre, Forschung und Switch in die Gesellschaft und zeigen, dass KI von allen für alle gestaltet sein kann. Wir zeigen Kooperationsmöglichkeiten auf, bieten Diskussions- und Vernetzungsräume und stärken das Thema KI regional“, ergänzt Prof. Jochen Abke, Vizepräsident für Studium und Digitalisierung der TH Lübeck.


KI zum Anfassen und Ausprobieren

Besonderes Augenmerk liegt auf den Aspekten „KI zum Anschauen und Anfassen“ beim Lübecker „KI-Erlebnistag“ am 2. November von 10 bis 16 Uhr in der Musik- und Kongresshalle mit einem vielfältigen Ausstellungsprogramm rund um aktuelle KI-Forschung.

Noch mehr Mitmachen kann man am 2. November from 9.00 bis 12.30 Uhr beim Junior Campus der TH Lübeck. Dort können Schülerinnen und Schüler lernen, wie man künstliche neuronale Netze selbst programmiert. Und wer noch früher aufstehen will, kommt um 7.45 Uhr ins FabLab ebenfalls auf dem Hanse Innovation Campus Lübeck, um beim Open-AI-Breakfast nebenher KI-Geräte selbst zu bauen.


Zu später Stunde findet die „Evening of AI“ am 3. November ab 18.30 Uhr im Bauforum der TH Lübeck an der Stephensonstraße statt, die in lockerer Atmosphäre Unternehmen und Hochschulangehörige zusammenbringt, um sich über spannende Herausforderungen auszutauschen. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

Die Hochschulen laden zur Woche der Künstlichen Intelligenz ein.


Textual content-Nummer: 154676 Creator: TH Lübeck vom 28.10.2022 um 11.25 Uhr

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