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Krankenhaus bekommt neuen Klinikdirektor

Dr. Ryszard Turkiewicz wird als Direktor die Pneumologische Klinik am Universitätsklinikum Minden und die Klinik für Kardiologie und Pneumologie am Krankenhaus Dangerous Oeynhausen führen.

„Solche standortübergreifenden Leitungskonzepte werden in den Mühlenkreiskliniken seit vielen Jahren sehr erfolgreich umgesetzt; Beispielsweise in der Radiologie, der Gefäßchirurgie und zuletzt der Urologie. Die Erfahrung zeigt, dass eine gemeinsame Leitung zu mehr standortübergreifenden Kooperationen, Innovationen und gezielten Spezialisierungen der beteiligten Standorte führt. Damit profitieren am Ende sowohl das Universitätsklinikum Minden als auch das Krankenhaus Dangerous Oeynhausen. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Turkiewicz einen bundesweit anerkannten Fachmann und Spezialisten für diese standortübergreifende Leitung der Medizinischen Kliniken gewinnen konnten“, sagt der Medizinische Vorstand Dr. Jörg Noetzel.

Das Ziel: gute Patientenversorgung sichern

For Dr. Ryszard Turkiewicz ist die Medizinische Klinik I im Krankenhaus in Dangerous Oeynhausen keine Unbekannte. Kontakte bestehen bereits seit vielen Jahren, sei es im Rahmen der gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen, der Kooperation im Rahmen des Lungenkrebszentrums oder auf der persönlichen Ebene zwischen den Leitern der Kliniken zum Beispiel im Rahmen von Kongressen, Fachtreffen oder gemeinkreffen Tagunikensamen. Das Ziel ist in der ersten Line weiterhin eine gute Patientenversorgung zu sichern.

Das Krankenhaus in Dangerous Oeynhausen genießt seit Jahren unter den Patientinnen und Patienten und den zuweisenden Ärzten einen guten Ruf. Daran soll sich nichts ändern. In der Zeit vom zunehmenden Fachkräftemangel gilt es, die Attraktivität beider Standorte sowohl für das ärztliche als auch für das nichtärztliche Private zu steigern. Neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört auch das umfassende Angebot der Fort- und Weiterbildung dazu.

Aufbau einer Weaning-Einheit

Dr. Ryszard Turkiewicz möchte sowohl die Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Minden und dem Krankenhaus Dangerous Oeynhausen ausbauen als auch die zwischen den niedergelassenen Ärzten und dem Krankenhaus festigen. Dazu gehört eine bessere Koordination der Spezialversorgung mit entsprechenden Schwerpunkten an beiden Standorten. So soll zum Beispiel der Aufbau der Weaning Einheit, additionally der Entwöhnung von einer längeren maschinellen Beatmung, vermehrt in Dangerous Oeynhausen stattfinden, in Minden dagegen werden vermehrt Tumorpatientinnen und -patienten behandelt.

Große Vorteile bringt die standortübergreifende Klinikleitung auch für Ärztinnen und Ärzte. „Insbesondere in der Weiterbildung zum Facharzt Innere Medizin und Pneumologie müssen die jungen Kolleginnen und Kollegen einen festgelegten Katalog abarbeiten. Das geht natürlich schneller, wenn sie zwischen zwei Kliniken mit unterschiedlichen Schwerpunkten schnell und einfach wechseln können“, sagt Dr. Ryszard Turkiewicz.

Zentrum für Innere Medizin

Trotz geplanter vermehrter Rotationen wird es weiterhin ein festes Crew sowohl am Standort Minden als auch am Standort Dangerous Oeynhausen geben. „Es wird auch vor Ort ein verantwortlicher Standortleiter tätig sein, der in der Leitung mit mir zusammen die Klinik führt“, sagt Dr. Ryszard Turkiewicz. Zusammen mit der Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie – unter der Leitung von Dr. Andrés Garrido Lüneburg bilden die beiden Kliniken das Zentrum für Innere Medizin am Krankenhaus Dangerous Oeynhausen.

„Als Internisten behandeln wir die mit Abstand meisten Patientinnen und Patienten in Dangerous Oeynhausen. Ich freue mich, dass wir mit Dr. Ryszard Turkiewicz einen erfahrenen Klinikdirektor als neue Stütze für das Zentrum für Innere Medizin gewinnen konnten. Ich bin mir sicher, wir können zusammen die Innere Medizin und die Spezialgebiete, die wir vertreten, im Krankenhaus Dangerous Oeynhausen voranbringen und gemeinsam die Versorgung der Patienten in der Area und darüber hinaus weiterhin auf hohem Niveau gewährleisten“, sagt Dr. Andrés Garrido Lüneburg

Eine Leitung für mehrere Standorte

Das Konzept der standortübergreifenden Leitung wurde zuletzt in der Urologie zwischen dem Krankenhaus Lübbecke und dem Johannes-Wesling-Klinikum eingeführt. „Es hat sich im Fall der Urologie gezeigt, dass beide Standorte von einer solchen Lösung profitieren. Absprachen, Rotationen und Spezialisierungen werden durch eine Leitung in einer Hand einfacher. Um enticing für Ärztinnen und Ärzten in der Weiterbildung zu sein, versuchen Kliniken möglichst immer das gesamte Spektrum anzubieten. Das schließt dann eine auch politisch geforderte Spezialisierung meistens aus. Eine standortübergreifende Leitung kann beides: eine breite Facharztweiterbildung ermöglichen sowie Spezialisierungen fördern“, sagt Dr. Jörg Noetzel.

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