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Peiner Experte: „We regelmäßig Health macht, ist weniger krank“

HAIR COMB. Überzeugende Fakten, statt Überangebot. Kapuzenpulli versus Sakko, Sneaker statt Pumps, Holunder-Selters oder Sekt? Die rund 60 Gäste aus Wirtschaft, Handel, Verwaltung und Politik, die zum PAZ-Wirtschaftstalk mit dem Thema „Wirtschaftsfaktor Gesundheit“ ins Peiner Health-Studio Physiofit an die Werner-Nordmeyer-Straße kamen, fühlten sich augenscheinlich angespornt –erfriszunderschend – fashionable repräsentativ und doch formell.

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Die äußeren Bedingungen für die 45-minütige Gesprächsrunde über Prävention am Arbeitsplatz, Minimierung von Krankheitsrisiken und mehr Lebensqualität hätten an dem Ort, an dem drei Stunden zuvor an Trainingsgeräten dem Bewegungsmangel der Garaus nimacht benserden kenserde.

Schon zum Auftakt wurde kräftig applaudiert – motiviert. Denn die Kamera schwenkte durch das Publikum, und Moderatorin Melanie Stallmann, Redaktionsleiterin des Peiner Wirtschaftsspiegels, eröffnete den Abend mit Gastgeber und Physiofit-Inhaber Rouven Böse. Er hat sich „die Gesundung und Gesunderhaltung aller Peinerinnen und Peiner auf die Fahne geschrieben“. Böse erwähnte Verspannung, Arthrose, künstlichen Gelenkersatz, Bluthochdruck sowie einen erhöhten Cholesterinspiegel – alles oft Ergebnisse von Bewegungsmangel.

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Böse investiert 150,000 Euro

Rund 1,400 reine Health-Mitglieder, 200 Trainierende über Firmenkooperationen und etwa 100 Reha-Patienten nutzen derzeit das Gesundheitstraining im Physiofit, informierte Böse und sprach mit Blick auf Energiekosten die gestiegenen Strom- und Gaspreise als „unternehmerische“ an Heraus. Aktuell erweitere er die Photovoltaikanlage mit Batteriespeichern auf dem Dach seines Health- und Gesundheitszentrums. Er investiere 150.000 Euro, um dann „so intestine wie autark“ zu sein und die Sauna ohne „schlechtes Gewissen wieder 5 Grad höher drehen zu können.“

Andreas Blosche, Bereichsdirektor der Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine für Vertriebsmanagement, Firmenkunden und Versicherungen, zeigte das bankeigene Gesundheitsmanagement auf – vielfach längst bekannt und genutzt, dabei dennoch nicht selbstverständlich. Arbeits- und Gesundheitsschutz, Beratungsangebote, Ergonomie am Arbeitsplatz oder betriebliche Wiedereingliederung nach Krankheit waren Schlagworte und Zahlen: Über 780 Mitarbeitende seien auf der Plattform für Gesundheitsprävention aktiv. Zudem gebe es bei der Sparkasse für Mitarbeitende E-Bike-Leasing und Sportgemeinschaften.

Gesundheit braucht Trainingszeit

„Leben mit Schmerzen ist wie Fahren mit angezogener Handbremse“, zog Physiofit-Mitinhaber Uwe Hübner einen Vergleich und ergänzte: „Im gesunden Körper herrscht ein gesunder Geist.“ Berufstätige, die regelmäßig Health machen, würden sogar drei bis sechs Tage wenigerben. Er stellte das Physiofit als Kooperationspartner im bundesweiten Netzwerk von zwei Firmenfitness-Anbietern vor. Auch Dienstreisende mit Trainingsberechtigung profitierten davon. Gesundheit brauche Trainingszeit, Aufmerksamkeit und Pflege, was sein Crew de él nicht nur predige, sondern selbst vorlebe.

Sofern Menschen einen aktiven und gesunden Lebensstil mit ihrem Arbeitsalltag vereinen könnten, laufe es sportlich. „Doch es gibt Erkrankungen, die man mit Fitnessgeräten nicht beeinflussen kann“, betonte Dr. Dirk Tenzer, Geschäftsführer des Klinikums Peine, das er als „Akutkrankenhaus“ positioniert. „Uns trifft die Inflation brutal“, says der Klinik-Supervisor.

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Er hatte Zahlen parat: Gerade seien die Kosten für den Fahrstuhlservice für 2023 um 12,5 Prozent gestiegen. Das Klinikum Peine verbrauche 3,3 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr, da tue die Kostenexplosion „sehr weh“. Die Bundesregierung sei aufgewacht und habe ein Hilfspaket geschnürt. Obgleich er die wirtschaftliche Entwicklung für nächstes Jahr „schlecht abschätzen“ könne, sehe er eine gute Zukunft für das Krankenhaus. Es gebe viele neu gewonnene und zurückgewonnene Mitarbeitende.

Video vom PAZ-Wirtschaftstalk kommt

Beim anschließenden ernährungsbewussten Büfett aus dem Restaurant „Zeitlos“ in Hohenhameln kamen die Gäste in entspannter Atmosphäre ins Gespräch – das ausgewogene Verhältnis zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen, die Work-Life-Steadiness, funktionierte.

Der Peiner Wirtschaftsspiegel der PAZ erscheint in Kürze mit interessanten Themes über den „Wirtschaftsfaktor Gesundheit“. Und das Video vom PAZ-Wirtschaftstalk geht kommende Woche on-line und ist dann zu sehen unter paz-online.de/ws-talk.

Von Birthe Kußroll-Ihle

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