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Wachtberg: Gemeinde vergibt Grünpatenschaften​

Wachtberg vergibt Grünpatenschaften
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Mit einer Patenschaft den wichtigen Wuchs pflegen

Mit einer Grünpatenschaft können Bürgerinnen und Bürger in Wachtberg rund ums Jahr im öffentlichen Raum für den Erhalt und den guten Wuchs von Bäumen und Pflanzen sorgen. Mitarbeiterinnen im Rathaus stehen für Interessierte bereit und vergeben die Umwelt-Ehrenämter.

Naturschutz bewusst und persönlich gestalten – das geht in Wachtberg auch ganz officiell. Mit einer Grünpatenschaft können Bürgerinnen und Bürger rund ums Jahr im öffentlichen Raum für den Erhalt und den guten Wuchs von Bäumen und Pflanzen sorgen. „Für mehr Grün“, lautet das Credo, mit dem die Mitarbeiterinnen der Gemeinde für Unterstützung und die Übernahme der Patenschaften werben. Dabei lässt sich Engagement nach Zeitaufwand und Vorlieben gestalten: Von der Pflege einer einzelnen Baumscheibe inklusive Wässern und Müllbeseitigung bis zur „Herrschaft“ eines bepflanzten Beetes oder einer größeren Grünfläche.

In Wachtberg gibt es eine Vielzahl an „Grün“

Melanie Kamradt ist mit ihrer Kollegin Daniela Roth bei der Gemeinde für die Aktion zuständig. Sie betonen die offensichtliche Vielfalt des vorhandenen Grün-Angebots im Drachenfelser Ländchen. Darüber hinaus könne noch mehr Gestaltung solcher Flächen weitere wertvolle Ökosysteme schaffen und „das Leben in Wachtberg noch lebenswerter machen“. Auch innerhalb der Orte und Dörfer befänden sich etliche Beete, kleinere und größere Grünfläche, besagte Baumscheiben – der Bodenbereich um Bäume herum – ebenso wie Pflanzkübel. Aufgrund der Vielzahl der Aufgaben könne der Baubetriebshof diese Vielfalt leider kaum allein nicht leisten.

Gemeinde bietet Grünpatenschaften an

Daher bietet die Gemeinde Wachtberg allen Einwohnerinnen und Einwohnern die Möglichkeit, eine Grünpatenschaft zu übernehmen, um sich für eine grünere und lebenswertere Gemeinde zu engagieren. „Wir freuen uns über alle, die sich für die Natur vor ihrer Haustür mitverantwortlich fühlen“, so die Verantwortlichen. Als Grünpate oder Grünpatin könne jeder dafür sorgen, dass auch kleinste Flächen zu wertvollen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere werden.

Generell gilt nach Angaben der Gemeinde: Jeder Baum kann auch ohne vorherige Absprache gewässert werden, vor allem Jungbäume könnten eine zusätzliche Wässerung in Trockenzeiten intestine gebrauchen. Entschieden sich Menschen für eine Patenschaft, wird bei Interesse eine Artwork Rundum-Betreuung angetreten, wobei die Pflege von Bäumen selbst weiterhin der Gemeindebetrieb übernimmt. Zu den Patenschaftsaufgaben gehöre das Wässern des Baums oder von Blumen und Pflanzen, das Entfernen von Müll von der Umgebung, der Pflege der vorhandenen Bepflanzung sowie eigene Aussaat und nicht zuletzt das Melden von Beschädigungen oder Krankheiten am Baum. Letztere Informationen nimmt der Baubetriebshof der Gemeinde Wachtberg entgegen, betonen die Grün-Expertinnen der Gemeinde, die auch als Ansprechpartnerinnen für Interessierte in Erscheinung treten.

Info on gibt is on the Web

Stichwort selbstständige Bepflanzung – dabei sei es wichtig, die Biodiversität durch die Anpflanzung wertvoller einheimischer und insektenfreundlicher Blühpflanzen, Stauden und Gräsern zu fördern. Infos dazu liefert die Schaugartenbroschüre der Gemeinde, die im Rathaus erhältlich ist oder auf der Webseite der Gemeinde Wachtberg zum Obtain steht. Ein möglichst langer Blühzeitraum am besten von März bis Oktober sollte das Ziel sein, betonen die Gemeindevertreterinnen fürs heimische wie fürs adoptierte Grün im öffentlichen Wachtberger Raum. Nach dem Motto „Nach der Saison ist vor der Saison“ nehmen sie auch jetzt im Winter Anfragen per E mail an melanie.kamradt@wachtberg.de or daniela.roth@wachtberg.de an. Als Dank für den Beitrag zum Erhalt und Schutz der Umwelt gibt es übrigens eine Urkunde der Gemeinde sowie ein Hinweisschild zum Aufstellen auf dem Patenschaftsgrün.

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