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Weihnachtskaktus gießen: Wie viel Wasser braucht er?

Inhaltsverzeichnis

Weihnachtskakteen (Schlumbergera) sind bei uns besonders in den Wintermonaten sehr beliebt. Schließlich ist der Winter die Hauptblütezeit der Kakteen. Ursprünglich stammt der Weihnachtskaktus aus den Tropen und Subtropen. Im brasilianischen Regenwald wächst der Weihnachtskaktus als Aufsitzerpflanze (Epiphyt) in den Baumkronen und hat ganz spezielle Ansprüche, was den Standort und die Bewässerung angeht. Schlumbergera werden bei uns als Zimmerpflanzen gehalten, was zu der Frage führt, wie viel Wasser die Pflanze benötigt. Hier geben wir Ihnen die Antwort und praktische Tipps zum Gießen Ihres Weihnachtskaktus.

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Wann gießt man den Weihnachtskaktus?

In der Wachstumsphase, die sich vom Ende der Blühperiode bis Ende September erstreckt, gießen Sie den Weihnachtskaktus erst, sobald die oberen zwei bis drei Zentimeter der Blumenerde ausgetrocknet sind. Testen Sie dies vor dem Gießen und fühlen Sie mit den Fingern nach. Durchfeuchten Sie beim Gießen den kompletten Wurzelballen. In der Ruhephase des Weihnachtskaktus im Oktober sollten Sie seltener gießen. Der Wurzelballen sollte leicht feucht gehalten werden und nicht austrocknen.

Damit ein Weihnachtskaktus in der Winterzeit reich blüht, muss man ihn mit Fingerspitzengefühl gießen. Während der Blütezeit benötigt Schlumbergera mehr Wasser als im restlichen Jahr. Am besten verträgt er kalkarmes Wasser, zum Beispiel Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser. Achten Sie darauf, dass der Wurzelballen immer leicht feucht ist und nie komplett durchtrocknet. Wichtig: Herabhängende und schlappe Blätter sind oft ein Zeichen für zu viel Wasser. Dann sollten Sie die Gießmenge scale back.

Weihnachtskaktus gießen: So geht’s

Es gibt einige Regeln, die Sie beim Gießen des Weihnachtskaktus beachten sollten. Wenn Sie ihn zu stark gießen, wird die Zimmerpflanze anfälliger für Krankheiten. Sie erkennen an herabhängenden und schlappen Blättern, dass Sie den Kaktus übergossen haben. Auch kann es passieren, dass er nicht zur Blüte kommt oder nur schwach blüht. Wie oft der Weihnachtskaktus gegossen wird, hängt von der Part ab, in der er sich befindet. Als Faustregel gilt, dass der Kaktus während der Blütezeit mehr Wasser benötigt als in der Ruhephase.

Tipps aus der Praxis: Der Weihnachtskaktus kommt mit kalkarmem Wasser am besten zurecht. Sie können das Gewächs damit gießen. Wenn Sie ihn noch besser pflegen möchten, besprühen Sie die Blätter damit. Splendid geeignet ist Regenwasser. Falls Sie keinen Zugriff auf eine Regentonne haben, verwenden Sie Leitungswasser und beachten Sie Folgendes: Wenn in Ihrer Area das Leitungswasser kalkarm ist, können Sie es ohne Bedenken verwenden. Sollte das Wasser einen zu hohen Kalkanteil aufweisen, kochen Sie das Wasser ab oder lassen es einige Tage stehen. Besser eignet sich abgestandenes Gießwasser.

Wo steht der Weihnachtskaktus am besten?

Der Weihnachtskaktus bevorzugt einen halbschattigen Standort auf der Fensterbank, volle Sonne verträgt er nicht intestine. Bei Temperaturen zwischen 19 und 23 Grad Celsius fühlt er sich am wohlsten und darf im Sommer auch im Garten stehen. Kälter als zehn Grad Celsius sollte es aber nicht werden.

Welches Substrat braucht der Weihnachtskaktus?

Die Erde sollte locker und durchlässig sein, damit auf keinen Fall Staunässe entsteht. Sie können handelsübliche Blumenerde verwenden, die Sie mit Sand im Verhältnis drei zu eins mischen. Ein pH-Wert zwischen 5.5 und 6.0 ist optimum für die Pflanze. Legen Sie eine Drainageschicht an, bevor Sie das Substrat einfüllen und den Weihnachtskaktus in den Topf pflanzen.

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